Rad der Zeit
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Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Wollwerkstatt

Rowan Nr. 48

Gestern kam das neue Heft (oder sollte man besser sagen "Buch") zum Rowan-Abo. Nun heute gleich mal einen Blick auf die Modelle:

Die Nomad-Modelle

Mir gefällt kein einziges. Zu kurz, zu unförmig, zu dick. Ich finde es schrecklich, wenn Teile so geschnitten sind, dass man z.B. am Hals schwitzt und am Rücken friert. Diese Schnitte gehen für mich bei dünner Wolle, aber nicht bei Nst. 7. Ganz schlimm finde ich auch Männerpullover, die enganliegend sind und gerade bis zum Bauchnabel gehen. Würde mein Mann nie tragen. Und meine Figur ist nicht gemacht für Westen, Jacken & Co, die nur mit Gürtel zusammenhalten, aber mit Wolle ab Nst. 7-8 gestrickt sind. Nun ja, also weiterblättern ...

Seite 32/33 ... Den Bericht über Sanda Backlund muss ich mal in Ruhe lesen ... und weiter ...

Die Russian Doll Modelle

Ach, eines schöner als das andere! "Lidiya" gefällt mir. Na gut, der Schnitt von "Maya" ist nichts für meine Oberweite. "Sofia Wrap" - schön, bei "Anastasiya" und "Polina" mag ich die Muster. Und - wow! - "Valentina" ist auch toll.  "Natalya", "Nonna"  ... ach, hier werde ich wohl einige Teile stricken. Kaum eines, das mir nicht gefällt.

Seite 67 ... Bericht über Rowan Stipendien
Seite 73 ... Daheim bei Martin Storey
... alles in Ruhe lesen ...

Die Timeless-Modelle

Super schöne Schnitt! Gut, der Rüschenkragen von "Agatha" muss nicht in meinen Kleiderschrank. Und Pullover wie "Adrienne cropped jumper", die unter der Brust enden, sind für mich und mein Wärmebedürfnis (nebenbei auch für die Figur) völlig indiskutabel. Aber sonst ... schön, schön!

Und dann noch ... Quilts en Provence ... höchst interessant, für mich jedenfalls.

Reiseberichte, Neuerscheinungen ... und dann die Anleitungen. Das war's auch schon.

Alles in allem ein schönes Heft. Diesmal mit vielen Sachen, die ich gern in meinem Schrank bzw. an mir hätte.

Carola 21.07.2010, 10.04 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Planlos

Ich habe Designaknit pro bezwungen (zumindest in diesem Fall) und die (noch geheime) Anleitung ist fertig geworden. Nun stehe ich vor dem Problem der Wollauswahl. Doubleknit. Also 2 gleiche Qualitäten. Eine uni und eine mit Farbverlauf. Dünn muss sie sein. Maximal Nadelstärke 2,5. Zauberball wäre gut, aber woher die Uni-Farbe nehmen. Regia handdyed? Hm, die Farbzusammenstellungen überzeugen mich nicht wirklich. Wollmeise lace? Meine Vorräte belaufen sich nur noch auf drei komplette Stränge und ein paar Reste. 300 Gramm je Farbe sollten es aber vorsichtshalber schon sein. Die vollständigen Stränge passen nur leider in keiner Weise zusammen. Tja, das war es dann auch schon an fertigen Garnen, die in Frage kommen. Also doch selber spinnen + färben? Puuuhhh, allein der Gedanke treibt mir momentan Schweißperlen auf die Stirn ...

Auf dem Rad: Babyalpaka, graumeliert. Hm, da fällt mir ein, ich hätte noch Babyalpaka in schwarz und weiß. Weiß. Das wäre es vielleicht. Ist jetzt nicht so die spannende Kombination, aber könnte gut passen und sieht edel aus. Wenn es dann bitte noch ein bißchen kühler werden könnte ...



Ebenso planlos bin ich, was das anstehende kinderlose Wochenende betrifft. Zwei halbe Tage Zeit für uns, aber die Hitze macht mich ganz matschig im Kopf und für Unternehmungen ist es mir einfach zu heiß. Ich bin für solches Wetter nicht gemacht, aber bestimmt fällt mir noch was ein ...

Carola 09.07.2010, 21.49 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Alpaka vs. Kardiermaschine?

Angesichts der weiterhin prophezeiten Sommerhitze habe ich es aufgegeben, Fettwolle mit Schwitzefingern spinnen zu wollen. Und da noch zwei Tüten wunderbar kuscheliges Alpaka in meinem Fundus warteten, habe ich mich diesem zugewandt. Bei einem Wollknoll-Kurs hatte eine der Teilnehmerinnen diese Schätze in ihrem Auto. Frisch geschoren von den eigenen Tieren. Der komplette Vorrat wechselte die Besitzerin, eine große Tüte grau meliert und eine etwas kleinere schwarz mit braunen Spitzen. Momentan trocknet die Kuscheligkeit in den Netzregalen vom schwedischen Einrichtungshaus auf unserer Terrasse (großer Vorteil: von allen Seiten kann Luft ran und weder Wind noch Vögel tragen die Schätze davon).



Nun hatte ich vor kurzem in irgendeiner Ravelry-Gruppe gelesen, man könne Alpaka nicht auf normalen Maschinen kardieren. Diese Aussage ließ mich stutzen, ziehe ich doch schon seit Jahren Alpaka über eine ganz und gar handelsübliche, ordinäre Kardiermaschine und erziele außerordentlich schöne, gleichmäßige und kuschelige Ergebnisse damit.



Leider finde ich den zugehörigen Thread nicht mehr. Vielleicht kann sich ja jemand daran erinnern und mag mich aufklären, wie es zu dieser Aussage kommt? Würde mich ja schon brennend interessieren ...

Carola 01.07.2010, 13.30 | (0/0) Kommentare | TB | PL

"Wunderbares" Arbeiten

Ich bin heute ein klein wenig unausgeglichen. Heute früh war ich das noch nicht. Obwohl ich schlecht geschlafen hatte. Aber nach meinem Frühstücks-Teechen war die Welt noch in Ordnung. Nachdem ich meine Wege erledigt hatte, kam ich nach Hause und ahnte schon, was mir blüht. Das Telefon blinkte und die Anzahl der Anrufe in Abwesenheit spottete jeder Beschreibung. Nun, was soll ich sagen, es ging so weiter ... zwischen 10 und 12 Uhr, als ich versuchte, mich auf meine Arbeit zu konzentrieren, sage und schreibe 37 (!) Anrufe. Werbezeug hier, 0180er Nummern da, zwischendrin noch Unbekannt (ja, ich Dummchen bin tatsächlich darauf reingefallen und bin beim ersten Mal rangegangen ... Werbung). Wenn ich mir vorstelle, ich hätte für jedes Klingeln Färbezeug und Handschuhe oder später Kochlöffel und Messer hingeworfen, um ans Telefon zu gehen, hätte ich heute noch gar nichts geschafft. Großartig ...

Also, liebe Kinder, sollte meine Ignoranz eine von Euch getroffen haben, dann schicke diejenige bitte eine Mail und ich rufe zurück.

Nun aber doch zu ein paar kleinen Erfolgsmeldungen:
Die braune Ouessant ist auch fertig gesponnen. Also mein 50-Gramm-Stränglein. Und kardieren werde ich die Batts im Laufe der Woche.



Und dann bin ich schon ganz hibbelig, weil die Vorbereitungen für ein Doubleknit-Design soweit abgeschlossen sind, dass ich den "Prototyp" in Angriff nehmen kann.



Eigentlich hatte ich das heute vormittag vor, aber ihr wisst ja ... das Telefon ... Wie soll man sich da schon konzentrieren!

Carola 21.06.2010, 12.24 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Ouessant, die Helle

Die 50 Gramm von der Hellen sind auch fertig. Folgen also noch graubraun, rotbraun und schwarz.



Ganz "nebenbei" nähe ich im Akkord das Top vom Blumenquilt zusammen. Per Hand. 2,00 x 2,50 Meter. Ich muss mich beeilen. Warum? Weil ich zuerst das Gästezimmer mit den Einzelteilen ausgelegt hatte. Dann mussten sie aus Platzgründen umziehen in ein anderes Zimmer. Auch dort wären sie im Wege, wenn am nächsten Freitag Besuch kommt. Und damit ich nicht wieder alle Einzelteile mühsam umsiedeln muss, nähe ich bis dahin soviele wie möglich zusammen. In Nachtarbeit. Hoffentlich kommen ein paar gescheite Filme im Fernsehen ...

Carola 13.06.2010, 19.19 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Wie dünn ist dünn?

Die Ouessant-Wolle ist gewaschen, getrocknet, sortiert und wartet nun Farbe für Farbe aufs Kardieren. Die Sandfarbene ist schon fertig, wobei sie auch diejenige ist, von der die geringste Menge vorhanden ist.



Momentan bin ich an der Silber-Anthrazitfarbenen. Nach genauerer Betrachtung habe ich sie nochmal in zwei Farbtöne aufgeteilt, die ich getrennt kardiere. Es wird wohl noch ein Weilchen dauern, bis alles fertig ist und ich werde sie nach und nach im Shop einstellen.



Von der Qualität der Wolle bin ich richtig begeistert, spinne von jeder Farbe ein Batt  und werde sie zu einem Lace-Tuch verarbeiten, das wiederum die Besitzerin der Schafe begeistern soll.

Apropos Lace-Garn: die Fasern sind sehr lang und kräuselig. Sie lassen sich zu hauchdünnen, wunderbar gleichmäßigen Fäden verspinnen. Durch das noch vorhandene Wollfett ist das auch für nicht so Geübte gut machbar. Ich persönlich empfinde dieses Restwollfett als Wohltat für die Hände und wasche es erst nach dem Spinnen aus.



(Foto: Ouessant 2fädig)

Durch die Kräuselung der Wollfasern hat der fertige Faden eine sehr schöne Stuktur, ähnlich der von Shetlandwolle und nicht so glatt wie Merino. Ich mag das sehr, finde, es hat etwas sehr Lebendiges, und bin schon richtig gespannt auf das fertige Tuch (von dem ich natürlich noch keinen Plan habe, wie es aussehen soll. Aber bekanntlich ist ja der Weg das Ziel.)


Carola 12.06.2010, 12.19 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Nachlese

Schön war's am Wochenende bei Wolle & Design in Stadtlohn. Beim Fair-Isle-Workshop blieben keine Fragen offen. Die Köpfe und die Nadeln haben gequalmt und die Steeks verloren plötzlich ihren Schrecken. Rosemarie Kaufmann vermittelte wunderbar verständlich die Technik und auch die Hintergrundinformationen waren sehr interessant.



Nun heißt es dranbleiben, um die eigene Technik zu vervollkommnen.
Der Workshop war toll, man nimmt viel mit (im Kopf und dank der wolligen Umgebung auch in der Tasche) und die Verköstigung war einfach grandios.
Ein ganz herzliches Dankeschön an Rosemarie Kaufmann und an Maria Weddewer und ihr Team.

Wir kommen wieder!

Carola 07.06.2010, 13.32 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Bilder-Nachtrag

Noch ein bißchen hübsch drapiert ...
... voilà ...



... das Tuch ...



... dessen Zopf-Würstel-Reihe mir immer den letzten Nerv raubt ...



... das mir aber immer wieder gut gefällt.

Carola 02.06.2010, 22.23 | (0/0) Kommentare | TB | PL

1. Version fertig

Ich habe bin fertig und bin habe gespannt ...



Da liegt es nun, festgesteckt am Boden, zum Trocknen. Nahaufnahmen, auf denen man die Farben besser erkennen kann, folgen ...

Pünktlich ist das Karen-Noe-Tuch fertig geworden. Pünktlich deshalb, weil Yvonne und ich am Samstag bei Wolle & Design in Stadtlohn zum Fair-Isle-Workshop aufschlagen. Die zweifädige Technik ist kein Problem, die beherrsche ich. Aber die keltischen Bündchen und das Aufschneiden ... man lernt ja nie aus.

Und ich ahne schon, was dann auf der To-Do-Liste steht. Meine Rowan- und J&S-Truhe wartet schon darauf, mal wieder geplündert zu werden ...

Carola 02.06.2010, 10.03 | (4/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Twins

Die "Twins" sind jeweils zwei Stränge derselben Wollsorte bzw. -Mischung, mit einem Gewicht von jeweils 100 Gramm, die ich mit denselben Farbkombinationen in verschiedenen Helligkeiten gefärbt habe. Ein Paar ist in meinen eigenen Stash eingezogen:



Man könnte sie miteinander verzwirnen oder jeweils für sich navajo-zwirnen. Ich wollte die 200 Gramm allerdings für ein schon gefundenes Projekt gern strecken. Und ich benötige dafür mehrere Farben.

Also werde ich jeden Zopf in 4 x 25 Gramm teilen, spinnen und je 25 Gramm mit einer der dabeiliegenden Farben verzwirnen.



Ergibt also insgesamt 400 Gramm und die sollten reichen.



Ich bin gespannt auf das Ergebnis.

Carola 31.05.2010, 08.35 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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