Rad der Zeit
Zusatzseiten

Online seit dem: 16.10.2006
in Tagen: 1383

Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Plauderecke

(1) [2] [3] [4] [5] . . . [18] vorwärts >> 

Unheimlich

Ist es zu heiß? Habe ich Erscheinungen? Und überhaupt, wo ist mein niedliches, putziges, folgsames, knuffiges Tochterkind geblieben??? Ich kann sie nicht finden. Stattdessen habe ich das hier im Garten entdeckt:



Ein höchst seltsames Lebewesen ...

... Es kann sehr nett sein. KANN, wenn es will. Und es WILL, wenn es etwas braucht. Oder wenn es auf mütterliche Nachsicht und Großzügigkeit angewiesen ist. Und vor allem, wenn es etwas ausgefressen hat.

... Begegnet man ihm zur falschen Tageszeit oder während wichtiger Beschäftigungen (z.B. telefonieren, chatten, schminken usw.), straft es einen entweder mit unflätigen Bemerkungen, manchmal mit lautem Schimpfen oder bestenfalls mit völliger Ignoranz.

... Apropos Schminken. Es hat eine Vorliebe für kreative, abstrakte und überaus bunte Kriegsbemalung. Damit  ist es ihm möglich, sich zu tarnen, oder aber die Aufmerksamkeit männlicher Exemplare seiner Gattung auf sich zu ziehen.

...  In der Balz befindet es sich glücklicherweise noch nicht (hoffentlich!). Aber das kann man nie so genau sagen, da sich die Balzrituale von Generation zu Generation weiterentwickeln und nicht so leicht zu durchschauen sind.

... Seine Art, sich zu verständigen, ist nur für seinesgleichen verständlich. Da es die inhaltliche Bedeutung seiner Laute immer wieder ändert, gelingt es nur sehr schwer, diese zu entschlüsseln. Meist kann man aber an Mimik und Gestik zumindest seinen Gemütszustand erahnen und sich entsprechend darauf einstellen.


Nun ja, im Grunde hab ich ja Glück. Das Wesen vom anderen Stern, das sich bei mir niedergelassen hat, ist im Großen und Ganzen ein freundliches und umgängliches seiner Art. Ich kann damit leben. Und sollte ich mal nicht weiter wissen, habe ich auch schon eine entsprechende Pflegeanleitung im Buchhandel entdeckt: "Von der Kunst, einen Kaktus zu umarmen".

In dem Sinne, mal einen Gruß an alle, denen auch gelegentlich die Haare zu Berge stehen ...


Carola 19.07.2010, 13.48 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Wäre ja auch zu schön gewesen

Wie sollte es anders sein. NATÜRLICH ging die Umstellung des Anschlusses NICHT ohne Probleme ab.

Das Anschreiben: "Blablabla ... die Zuschaltung erfolgt zwischen 8 und 12 Uhr. Bitte bereiten Sie bis 8 Uhr alles lt. Beschreibung vor ... blablabla"

14 Uhr. Erster Anruf, warum denn noch nix geht. "Ach, das kann bis 16 Uhr dauern ..."

18 Uhr. Zweiter Anruf (49 Cent/min!). "Hm, es geht immer noch nicht? Moment ... Ach, ich schalte das gerade mal zu ..."

Vielen herzlichen Dank! Um 19 Uhr: Internet geht wieder. Telefon nicht.

Heute früh: Alles funktioniert wieder. Endlich!

Warum denn einfach, wenn es auch umständlich geht ...

Carola 17.07.2010, 14.54 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Gestern abend ...

... ging bei uns die Welt unter. Oder jedenfalls tat sie so, als ob. Dass etwas im Anzug ist, war vorauszusehen. Das kündigt sich bei mir an durch Gewitter im Kopf. Und zwar schon Stunden vorher. Aber was tat sie Abkühlung gut! Der Garten brauchte den Regen dringend und im Haus ist es mit 23 Grad jetzt wieder angenehm. Mal sehen, wie lange, denn die nächste Hitze ist ja schon angekündigt. Also wirklich, ich bin für diese Temperaturen nicht gemacht ...



Die letzten Tage standen im Zeichen von Veränderungen (deshalb auch die Ruhe im Blog). Alles Mögliche wurde umgemeldet, Dinge wurden überprüft und Überflüssiges gekündigt. Manchmal tut das Not und es ist erstaunlich, wieviel Geld man doch sparen kann, wenn man einmal klar Schiff macht.

Morgen vormittag abschließend noch das große Zittern: Wir wechseln den Telefonanbieter und alles wird umgestellt. Ab Mittag sollte alles, auch das Internet wieder funktionieren. Abschließend also ein Stoßgebet gen Himmel: Lieber Wer-auch-immer, bitte mach, dass die Umstellung reibungslos verläuft und die zuständigen Menschen wissen, was sie tun!

Carola 15.07.2010, 16.05 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Erntezeit

Was das Wochenende brachte:

- Johannisbeeren geerntet und zu lecker Marmelade verarbeitet

- Kirschen geerntet und die Hälfte entsorgt, da von winzigen Maden bewohnt *grrrrr*

- die ersten Hängeerdbeeren direkt vom Topf in den Kindermund befördert

- tägliche Ernte auch von den Himbeersträuchern



Dank kaputtem Hundefuß waren Unternehmungen gestrichen, aber bei der Hitze lebt es sich im Garten sowieso besser. Und obwohl mich Fußball sonst nicht ansatzweise interessiert, kann auch ich mich der WM-Faszination seit den letzten beiden Deutschland-Spielen nicht mehr entziehen.

Ansonsten nicht viel Neues: Die Farbtöpfe brodeln wieder, ich trotze der Hitze nach wie vor mit Spinnrad, Näh- und Stricknadeln, warte auf eine Lieferung aus Übersee und bin weiterhin schwer dabei, Designaknit professional zu bezwingen.

Carola 05.07.2010, 19.33 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Kaputte Füße

Gestern ungefähr von 15 bis 22 Uhr Gebrüll im Kinderzimmer. Die Einsicht, einen Splitter aus dem Fuß entfernen lassen zu müssen traf bei Clemens auf nicht vorhandenen Mut, das auch umzusetzen. Nach den ersten zwei Stunden gab ich auf und fuhr mit Sohnemann in die Ambulanz. Nachdem er die Ärztin fast ins Gesicht getreten hat, hob auch diese bedauernd die Hände und schickte uns wieder nach Hause. Nett. Es folgten weitere Stunden mit "Ich will das nicht im Fuß haben!" "Nein, du darfst das nicht anfassen!" "Aber mach das raus!" ... bis es endlich geschafft war und meine Geduld auch keine weitere Stunde ertragen hätte.

Nun, so dachte ich nach heutiger Fußkontrolle, ist alles wieder gut und das Wochenende kann kommen. Dachte ich ...

... bis ich sah, dass Bonnie kaum um die Ecke humpeln konnte. Also zum Tierarzt, Fuß aufgeschnitten, dicker Verband drum und morgen wieder hin. Denn die Wurzel des Übels steckt irgendwie immer noch im Fuß.



Arme Bonnie ...

Carola 02.07.2010, 10.55 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Wir leben draußen!

Wen hält es bei diesem Wetter schon drin? Gut, dass ich einen Teil meiner Arbeit auch draußen erledigen kann.



Kaum aus dem Kindergarten zurück, zieht es den Jüngsten sofort hinaus in den Garten. Und wenn ich ihm so zuschaue, kommen Erinnerungen zurück an die eigene Kindheit und an meine liebe Oma.



Sie hatte damals extra für mich ganz viel Obst in ihrem kleinen Garten gepflanzt. Und ich sehe noch die vom Walnüsse schälen braunen Finger an ihren großen, von einem arbeitsreichen Leben gezeichneten Händen. Händen, denen man gar nicht zugetraut hätte, dass sie so wunderbar filigrane Handarbeiten zaubern konnten. Meine Oma war schon 92 Jahre alt, als sie noch für mich eine große Tischdecke bestickte, die ich seitdem wie einen Schatz hüte.



Wenn ich im Garten sitze und die Augen schließe, kann ich den kleinen Garten meiner Kindheit förmlich riechen und die Stimme meiner Oma hören. Sie hatte auch ein Herz für Tiere und das Insektenhotel an unserem alten Apfelbaum würde ihr sicher gefallen.

Carola 29.06.2010, 18.54 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Der Feind in meinem Garten

Seit einigen Tagen kämpfe ich mich durch den Garten. Rasenmähen hier, Büsche stutzen da, Efeu von den Bäumen pflücken, dem Obst beim Wachsen zuschauen und vor allem habe ich dem Unkraut den Kampf angesagt. Ich bin ja wirklich nicht der penible Rasenkanten-mit-dem-Lineal-zieh- und Beeteinfassung-mit-dem-Kompass-ausricht-Gärtner. Unter alten Bäumen gibt es Stellen, da wohnen die Igel und das Laub bleibt liegen. Für die Blindschleichen wurde eigens ein Steinhäuflein aufgetürmt, unter dem sie ihr Versteck haben. Aber aller Wildwuchs hat seine Grenzen. War ich beim Hauskauf damals froh, den Giersch hinter mir gelassen zu haben, fällt nun jedes Jahr pünktlich mit den ersten Sonnenstrahlen eine neue Plage über den Garten herein: Klettenlabkraut!



Kaum dreht man ihm den Rücken, frisst es den ganzen Garten auf! Da nützt es auch nichts, dass es ca. 40 Insektenarten als Futterpflanze dient. Offenbar sind sie nicht hungrig genug, um das Gewucher im Zaum zu halten.



Als Arzneipflanze gilt das Kraut als Entzündungshemmer, soll gegen Ohrenschmerzen helfen. Und gegen Schlaflosigkeit auch. Bei mir sorgt es eher FÜR Schlaflosigkeit, denn es wird von Jahr zu Jahr mehr. Außerdem sorgen die kleinen Kügelchen regelmäßig für Wutanfälle, wenn ich sie nach der Gartenarbeit aus den Hosenbeinen pflücken muss. Alle Haut, die unbedeckt mit dem Gesträuch in Berührung kam, dankt es mir noch nach Stunden mit schmerzhaftem Jucken. Und welche Freude ich habe, wenn die Hunde mir ins Gebüsch folgen, kann wohl jeder Hundehalter nachempfinden.

Aber was soll's, ich bemühe mich um eine positive Sichtweise: Es ist NICHT der Giersch! Und das ist doch auch schon was ...

Carola 24.06.2010, 16.52 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Die Luft ist rein

Dafür haben Gewitter und Regengüsse letzte Nacht gesorgt. Aber schnell ist's wieder schwül und heiß. Nun warten wir auf den Beginn der Erdbeersaison. In einer Woche sind die Felder zum Pflücken freigegeben. Dann ziehen wir mit Körben und Eimern los, schlagen uns die Bäuche voll und ich fülle die Marmeladenvorräte im Keller wieder auf. Eine interessante Variation habe ich im Urlaub gesehen: Erdbeermarmelade mit Chillie und weißer Schokolade ... jamjam ...



Carola 10.06.2010, 17.11 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Na endlich!

Endlich feines Sommerwetter. Die Draußen-Saison ist eröffnet ...



Wie wäre es mit ein bißchen Abkühlung im See?



... einem Sonnenbad?



Oder einer Tour mit dem Boot?

Egal, genießt einfach das Wochenende, werft den Grill an
und lasst es Euch gut gehen!
Ich bin dann mal weg für zwei Tage, zum Workshop,
in der Höhle des Rowan- und J&S-Löwen ...

Carola 04.06.2010, 13.50 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Sonne, bitte!

Wie soll es auch anders sein: Ich habe 4 Bottiche Wolle eingeweicht, der Paketbote brachte meine neuen Pflanzen und ... es regnet Bindfäden. Super! So hatte ich mir das gedacht.



Von meiner Lieblings-Kräutergärtnerei. Wer im Norden wohnt, sollte übrigens unbedingt mal persönlich bei Rühlemanns reinschauen. Was für prächtige Kräuter und welch eine Duft-Symphonie! Für uns leider nicht um die Ecke gelegen, aber seit Jahren wachsen und blühen die Kräuter, Blumen und Büsche in unserem Garten. Auch der Versand ist unschlagbar: perfekt gepolstert und geschützt, gut gewässert, einzeln in dickes Papier eingeschlagen kommen absolut gesunde und kräftige Pflanzen beim Empfänger an.

Dass wirklich mal etwas eingeht, ist selten und dann meist dem Gärtner/der Gärtnerin zuzuschreiben. Oder deren Freundin (Liebe Yvonne! Ich danke Dir wirklich sehr für den Rat, meine geliebten, bezaubernden Bartblumen-Büsche radikal zu stutzten. Der Garten sieht an der Stelle, wo sie standen, jetzt auch viel aufgeräumter aus!).

Nun, jedenfalls waren mir diese (im Alter von 5 Jahren von uns gegangenen) Bartblumen sehr ans Herz gewachsen und da der Garten ohne sie nicht mehr derselbe ist, ziehen nun Neue ein.
Auch die Farne, mit denen ich den Hang an der Nordseite des Hauses bepflanzt habe, sind üppig gewachsen und es kommen nun noch einige dazu. Und zu guter Letzt zieht auch neuer Rosmarin ein. Die zwei großen, alten, ca. 1 Meter hohen Rosmarinbüsche der Sorte "Gorizia" haben leider im letzten Winter bewiesen, dass die Bezeichnung "bedingt winterhart (bis - 10 Grad)" durchaus ihre Berechtigung hat. Sie haben schon manchen harten Winter durchgestanden, aber der letzte war wohl dann doch zu lange zu kalt. Die jetzige Sorte meiner Wahl wird ebenfalls sehr groß und buschig, übersteht aber auch harten Frost.

Ein Genuss übrigens, so ein Rühlemanns-Paket zu öffnen. Was für ein Duft nach Rosmarin!



Wenn wir uns tatsächlich auf den Weg gen Norden machen, kommt das übrigens einer kleinen Rundreise gleich. In der Gegend um Bremen gibt es wunderbar Sehenswertes! Die Kunststätte Bossard liegt mitten im Wald und ist immer einen Besuch wert.
Und der Maxwald Park mit seinen bis zu 7 Meter hohen Rhododendren ist vor allem im Frühjahr eine Sensation fürs Auge und ein Genuss für die Seele.
Hat man dann nach einem Rundgang durch Rühlemann's Zaubergarten das Auto mit Pflanzen vollgepackt, lädt ganz in der Nähe ein bezauberndes Bauernhofcafè zum Verweilen ein. Den Namen habe ich vergessen, aber man kann es  nicht verfehlen. Man wird freundlich empfangen, sitzt, wenn es warm ist, im weitläufigen Garten unter hohen Bäumen und wird mit Selbstgebackenem bewirtet. Ja, da kann man es sich gut gehen lassen ...

... und ins Träumen geraten. Und gedanklich wieder zurück bei meinen neuen Pflanzen und der badenden Wolle hätte ich nun doch gern ein bißchen Sonne.

Carola 27.05.2010, 14.43 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

(1) [2] [3] [4] [5] . . . [18] vorwärts >> 
Rad der Zeit
2010
<<< Juli >>>
Mo Di Mi Do Fr Sa So
   01020304
05060708091011
12131415161718
19202122232425
262728293031 
RSS 2.0 RDF 1.0 Atom 0.3