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in Tagen: 1425
Das Zwiebelkuchenproblem
Wir lieben Zwiebelkuchen. Was ich dagegen gar nicht liebe, ist das schälen und schneiden von einem Pfund Zwiebeln einschließlich der Nebenwirkungen.
Heute passte es besonders gut. Gerade stand ich im Bad und begutachtete im Spiegel mein Gesicht, das aussah, als hätte ich den Verlust eines lieben Verwandten beweint. Die früh fein säuberlich aufgetragene Gesichtsbemalung befand sich nunmehr überall dort, wo sie nicht hingehörte. Also alles abgewaschen und nochmal von vorn.
Eben in diesem Moment steht der Postbote vor der Tür. Nicht nur mit Briefen, nein, immer Freitags kommt auch mein Obst- und Gemüseabo. Also MUSS ich die Tür öffnen. Sein Blick wechselte von Erschrecken über Betretengucken bis zu Mit-Gesenktem-Blick-um-Unterschrift-bittend. Toll. Wirklich toll. Ja, ich sehe so ähnlich aus, wenn ich früh aufstehe. Und nein, mein Mann ist noch nie zu Tode erschrocken und erwägt auch nicht, mich zu verlassen.
Was habe ich nicht schon alles versucht. Vom Löffel-zwischen-die-Kiemen-klemmen bis zum Zahnstocher-kauen alle Tricks, von denen ich je gehört habe. Nichts hilft.
Die Köchin von Welt schneidet ja auch nicht mehr von Hand *ggg*. Nein, der in der Küche befindliche (im wörtlichen Sinne) Nobelhobel erleichtert und beschleunigt das ungeliebte Zwiebelschneiden ungemein. Aber eben noch nicht genug.
Hat vielleicht jemand einen Tipp für mich, wie es doch ohne Tränen geht? Vielleicht gibt es ihn ja doch, den ultimativen Trick, der jedes Auge trocken lässt.
Heute passte es besonders gut. Gerade stand ich im Bad und begutachtete im Spiegel mein Gesicht, das aussah, als hätte ich den Verlust eines lieben Verwandten beweint. Die früh fein säuberlich aufgetragene Gesichtsbemalung befand sich nunmehr überall dort, wo sie nicht hingehörte. Also alles abgewaschen und nochmal von vorn.
Eben in diesem Moment steht der Postbote vor der Tür. Nicht nur mit Briefen, nein, immer Freitags kommt auch mein Obst- und Gemüseabo. Also MUSS ich die Tür öffnen. Sein Blick wechselte von Erschrecken über Betretengucken bis zu Mit-Gesenktem-Blick-um-Unterschrift-bittend. Toll. Wirklich toll. Ja, ich sehe so ähnlich aus, wenn ich früh aufstehe. Und nein, mein Mann ist noch nie zu Tode erschrocken und erwägt auch nicht, mich zu verlassen.
Was habe ich nicht schon alles versucht. Vom Löffel-zwischen-die-Kiemen-klemmen bis zum Zahnstocher-kauen alle Tricks, von denen ich je gehört habe. Nichts hilft.
Die Köchin von Welt schneidet ja auch nicht mehr von Hand *ggg*. Nein, der in der Küche befindliche (im wörtlichen Sinne) Nobelhobel erleichtert und beschleunigt das ungeliebte Zwiebelschneiden ungemein. Aber eben noch nicht genug.
Hat vielleicht jemand einen Tipp für mich, wie es doch ohne Tränen geht? Vielleicht gibt es ihn ja doch, den ultimativen Trick, der jedes Auge trocken lässt.
Carola 02.11.2007, 12.35 | (7/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Kulinarisches
Fancy Cats im Kinderzimmer (1)
Es gibt da bei uns im Kinderzimmer eine Eck(Schlaf)Couch. Diese Couch hat für meinen Geschmack grottenhässliche Zier-/Kuschelkissen. Ich habe sie nicht gemacht, Couch und Kissen gehören von Haus aus zusammen. Aber ich kann sie nicht mehr sehen.
Es gibt da von Makower eine (im wahrsten Sinne des Wortes, weil zum Teil mit Golddruck) goldige Stoffserie namens "Fancy Cats".
Und weil es nun eben hier etwas gibt, das ich so nicht mehr haben möchte, und andererseits etwas, das ausnahmslos allen Familienmitgliedern gefällt, wollte ich das zusammenbringen.
So sehen die Kissen ursprünglich aus:

Es gibt da von Makower eine (im wahrsten Sinne des Wortes, weil zum Teil mit Golddruck) goldige Stoffserie namens "Fancy Cats".
Und weil es nun eben hier etwas gibt, das ich so nicht mehr haben möchte, und andererseits etwas, das ausnahmslos allen Familienmitgliedern gefällt, wollte ich das zusammenbringen.
So sehen die Kissen ursprünglich aus:
Uns das ist das erste Kissen (es gibt 3 große und zwei schmale) nach der Verwandlung:

Die eine Seite. Und so sieht es von der anderen Seite aus:

Der Bezug ist doppelt genäht mit Vlies dazwischen. Einerseits, damit das Muster der alten Kissen nicht durchscheint. Andererseits, weil ich am unteren Rand Schlaufen ein- und Knöpfe dafür aufgenäht habe. Finde ich irgendwie schöner, ich mag nicht so gern Reißverschlüsse. So ist das ganze schön stabil, sehr kuschelig und nicht nur zum Anschauen, sondern auch zum Benutzen geeignet.
So werden jetzt hoffentlich bald alle Kissen neue Kleider haben und das Mädchenzimmer hat ein neues fröhliches Gesicht. Ach ja, die Gardinen liegen übrigens immer noch zum Nähen da. Die Fancy Cats haben mich gar zu lieb angelächelt.
Die eine Seite. Und so sieht es von der anderen Seite aus:
Der Bezug ist doppelt genäht mit Vlies dazwischen. Einerseits, damit das Muster der alten Kissen nicht durchscheint. Andererseits, weil ich am unteren Rand Schlaufen ein- und Knöpfe dafür aufgenäht habe. Finde ich irgendwie schöner, ich mag nicht so gern Reißverschlüsse. So ist das ganze schön stabil, sehr kuschelig und nicht nur zum Anschauen, sondern auch zum Benutzen geeignet.
So werden jetzt hoffentlich bald alle Kissen neue Kleider haben und das Mädchenzimmer hat ein neues fröhliches Gesicht. Ach ja, die Gardinen liegen übrigens immer noch zum Nähen da. Die Fancy Cats haben mich gar zu lieb angelächelt.
Carola 31.10.2007, 13.26 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Textilatelier
Nicht gleich wieder: das Tauschobjekt
Endlich geschafft: das Tauschobjekt für die Malerin. Ganz ehrlich: Ich kann es bald nicht mehr sehen. So an die drei Monate dürfte ich daran herumgestrickt haben (nebenbei sind natürlich noch andere Dinge entstanden). Hier nun das Ergebnis:

Als Größenvergleich hat sich wie immer meine liebe Bonnie (rechts hinten) mit aufs Bild gemogelt. Man sieht also, es ist kein kleines Tuch.
Hier nochmal ein Stück in Nahaufnahme:

Wollmeise Veilchen, glaube ich (die Banderole ist schon weg, deshalb bin ich mir nicht mehr ganz so sicher über die Farbe). Genauer gesagt: Wollmeisen Lace Garn. Damit erklärt sich auch die ewige Strickdauer. Nadelstärke 3, sage ich da nur *SchweißvonderStirnwisch*.
So, jetzt ist das Tuch gespannt. Ich wecke jetzt den kleinen Schelm, bringe ihn zu seinen Kumpels und dann habe ich 3 Stunden Zeit. Was ansteht? Gardinen nähen *genervtguck*.
Als Größenvergleich hat sich wie immer meine liebe Bonnie (rechts hinten) mit aufs Bild gemogelt. Man sieht also, es ist kein kleines Tuch.
Hier nochmal ein Stück in Nahaufnahme:
Wollmeise Veilchen, glaube ich (die Banderole ist schon weg, deshalb bin ich mir nicht mehr ganz so sicher über die Farbe). Genauer gesagt: Wollmeisen Lace Garn. Damit erklärt sich auch die ewige Strickdauer. Nadelstärke 3, sage ich da nur *SchweißvonderStirnwisch*.
So, jetzt ist das Tuch gespannt. Ich wecke jetzt den kleinen Schelm, bringe ihn zu seinen Kumpels und dann habe ich 3 Stunden Zeit. Was ansteht? Gardinen nähen *genervtguck*.
Carola 30.10.2007, 14.23 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Wollwerkstatt
Anders entschieden
Nach eingehender Beratung fiel nun die Entscheidung doch anders. Bald einziehen darf die
Ich bin begeistert. Sie hat alle Funktionen, die ich brauche und noch eine ganze Menge mehr, ist aber keine Ich-kann-alles-Maschine. Denen gegenüber bin ich skeptisch. Bis zu einem gewissen Grad sind ja Allround-Maschinen durchaus nützlich. Vor allem für Anfänger und um Kurse zu geben. Aber wenn es dann an die Spezial-Maschinen geht, bin ich weniger für "ich kann alles", sondern suche eine "Ich kann nicht alles, aber das, wofür ich gemacht bin, kann ich richtig gut und in allen Varianten".
Falls mich jemand sucht: Ich springe schon mal im Kreis und klatsche in die Hände, denn dann gibt es ja noch Hoffnung, daß Isabelles Quilt bis April fertig wird. Das Jahr hatte ich ja nicht dazu gesagt *ggg*.
Bernina Aurora 440 Quilters Edition.
Ich bin begeistert. Sie hat alle Funktionen, die ich brauche und noch eine ganze Menge mehr, ist aber keine Ich-kann-alles-Maschine. Denen gegenüber bin ich skeptisch. Bis zu einem gewissen Grad sind ja Allround-Maschinen durchaus nützlich. Vor allem für Anfänger und um Kurse zu geben. Aber wenn es dann an die Spezial-Maschinen geht, bin ich weniger für "ich kann alles", sondern suche eine "Ich kann nicht alles, aber das, wofür ich gemacht bin, kann ich richtig gut und in allen Varianten".
Falls mich jemand sucht: Ich springe schon mal im Kreis und klatsche in die Hände, denn dann gibt es ja noch Hoffnung, daß Isabelles Quilt bis April fertig wird. Das Jahr hatte ich ja nicht dazu gesagt *ggg*.
Carola 29.10.2007, 15.58 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Textilatelier






