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in Tagen: 1425
Grün und blau
Schon gewusst ...
Für den Blaudruck wird der Stoff zuerst indigoblau eingefärbt. Zunächst wird er gelb, erst durch Sauerstoffzufuhr grün und schließlich blau. Früher mussten die Färber den Stoff schütteln und schlagen, damit er an allen Stellen gleichmäßig färbte. Daher stammt der Ausdruck "grün und blau schlagen".
Für den Blaudruck wird der Stoff zuerst indigoblau eingefärbt. Zunächst wird er gelb, erst durch Sauerstoffzufuhr grün und schließlich blau. Früher mussten die Färber den Stoff schütteln und schlagen, damit er an allen Stellen gleichmäßig färbte. Daher stammt der Ausdruck "grün und blau schlagen".
Carola 21.05.2008, 08.09 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Farbtopf
Vorratshaltung für Süssnasen
Ich bin zur Zeit oft in der Küche zu finden. Schürze tragend, Obst putzend, Marmeladen und Gelees kochend, Vorräte auffüllend. Momentan ist jede Menge Rhabarber zu verarbeiten.
Weil das Zeigen fertig gefüllter Gläser völlig unspektakulär und langweilig wäre, folgen nun hier ein paar Anregungen für Rhabarber-Kombinationen verbunden mit ein paar Bildern, was sonst so im Garten gerade blüht:


Den Anfang macht mein heißgeliebter roter Ginster. Natürlich mag ich auch den gelben Spanischen Ginster sehr, vor allem, weil er uns zweimal jährlich mit seiner Blütenpracht erfreut und das meist bis in den Dezember hinein. Aber der rote Ginster ist etwas Besonderes und ich habe ihn aus einem 10 cm-Pflänzchen gezogen.
Nun zurück zum Rhabarber: Schöne Gläser habe ich gekauft und jede Menge Gelierzucker. Die erste Kombination, die ich heute abgefüllt habe, war Rhabarber-Bananen-Gelee. Im Verhältnis 2 : 1 werden insgesamt 1 kg Rhabarber- und Bananenstückchen mit 500 g Gelierzucker (2:1) aufgekocht, ca. 4 min sprudelnd gekocht und abgefüllt.



Seit der Pflanzung vor 3 Jahren ist es das erste mal, daß meine Azaleen alle drei fleißig blühen.
Wenn Clemens dann seinen Mittagsschlaf macht, werde ich den nächsten Rhabarber ernten, putzen und Rhabarber-Apfel-Vanille-Marmelade herstellen. Obst im Verhältnis 1 : 1, Vanillezucker nach Geschmack dazu. Wahlweise kann man auch noch Ingwer zugeben. Ich muss mal schauen, ob meiner noch verwendbar ist.



Noch ganz klein sind meine drei Rhododendronbüsche, die ich im letzten Herbst gepflanzt habe, aber über und über von Blüten bedeckt. Die zwei violetten blühen schon, der rote putzt sich noch ein bißchen. Wenn er blüht, werde ich hier auch seine Pracht verewigen.
Nun noch ein paar andere Kombinationen für den Rhabarber-Vorrat: Rhabarber-Aprikosen-Marmelade, Rharbarber-Ingwer-Marmelade, Rhabarber-Erdbeer-Konfitüre, selbige auch mit Himbeeren recht lecker, Rhabarbergelee mit Zitronenmelisse, Rhabarber-Orangen-Marmelade ...




Die Akelei macht sich mit jedem Jahr ein bißchen mehr im Garten breit. Inzwischen habe ich eine ganze Akelei-Wiese!
Ich hoffe, ein paar Anregungen zur Rhabarber-Verwertung gegeben zu haben. Falls jemand noch mehr Tipps und Ideen hat, sind diese hier sehr willkommen!
Weil das Zeigen fertig gefüllter Gläser völlig unspektakulär und langweilig wäre, folgen nun hier ein paar Anregungen für Rhabarber-Kombinationen verbunden mit ein paar Bildern, was sonst so im Garten gerade blüht:


Den Anfang macht mein heißgeliebter roter Ginster. Natürlich mag ich auch den gelben Spanischen Ginster sehr, vor allem, weil er uns zweimal jährlich mit seiner Blütenpracht erfreut und das meist bis in den Dezember hinein. Aber der rote Ginster ist etwas Besonderes und ich habe ihn aus einem 10 cm-Pflänzchen gezogen.
Nun zurück zum Rhabarber: Schöne Gläser habe ich gekauft und jede Menge Gelierzucker. Die erste Kombination, die ich heute abgefüllt habe, war Rhabarber-Bananen-Gelee. Im Verhältnis 2 : 1 werden insgesamt 1 kg Rhabarber- und Bananenstückchen mit 500 g Gelierzucker (2:1) aufgekocht, ca. 4 min sprudelnd gekocht und abgefüllt.



Seit der Pflanzung vor 3 Jahren ist es das erste mal, daß meine Azaleen alle drei fleißig blühen.
Wenn Clemens dann seinen Mittagsschlaf macht, werde ich den nächsten Rhabarber ernten, putzen und Rhabarber-Apfel-Vanille-Marmelade herstellen. Obst im Verhältnis 1 : 1, Vanillezucker nach Geschmack dazu. Wahlweise kann man auch noch Ingwer zugeben. Ich muss mal schauen, ob meiner noch verwendbar ist.



Noch ganz klein sind meine drei Rhododendronbüsche, die ich im letzten Herbst gepflanzt habe, aber über und über von Blüten bedeckt. Die zwei violetten blühen schon, der rote putzt sich noch ein bißchen. Wenn er blüht, werde ich hier auch seine Pracht verewigen.
Nun noch ein paar andere Kombinationen für den Rhabarber-Vorrat: Rhabarber-Aprikosen-Marmelade, Rharbarber-Ingwer-Marmelade, Rhabarber-Erdbeer-Konfitüre, selbige auch mit Himbeeren recht lecker, Rhabarbergelee mit Zitronenmelisse, Rhabarber-Orangen-Marmelade ...




Die Akelei macht sich mit jedem Jahr ein bißchen mehr im Garten breit. Inzwischen habe ich eine ganze Akelei-Wiese!
Ich hoffe, ein paar Anregungen zur Rhabarber-Verwertung gegeben zu haben. Falls jemand noch mehr Tipps und Ideen hat, sind diese hier sehr willkommen!
Carola 19.05.2008, 12.59 | (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Plauderecke
Das Geheimprojekt: Zeitreise
Mein großes Mädelchen wird Anfang Juni 20 Jahre alt. Und sie wird im September selbst Mama. Zeit für ihre Mutter, die Kindheit zu verabschieden. Und weil's Mädelchen jetzt im Zug sitzt auf dem Weg zu uns und somit ganz sicher nicht im Blog liest, kann ich nun mein Geheimprojekt zeigen, an dem ich die letzten 4 Wochen gearbeitet habe.
Wir werden uns aufgrund der Entfernung zu ihrem Geburtstag nicht sehen, deshalb bekommt Romy ihr Geschenk schon jetzt. Es ist so persönlich, daß ich es ihr selbst geben und nicht mit der Post schicken möchte.
Es ist ...

eine Zeitreise in Romys Kindheit. Ein Fotoquilt im Format 75 x 140 cm, sehr kuschelig weich und verwendbar als Decke für ihr Baby.
Eine Vorlage hatte ich nicht. Ich habe ihre schönsten Kinderfotos gescannt, komplett schwarz-weiß gemacht und mit Sepiatönung bearbeitet. Diese Fotos habe ich verwendet:









Was mir da beim Fotos bearbeiten und Quilt nähen nicht alles wieder einfiel! Den Anfang machte ein Foto, auf dem Romy gerade 6 Wochen alt war. Und den Abschluss bildete ein Foto von der Einschulung, bei dessen Anblick ich heute noch hektische Flecken im Gesicht bekomme. Hatte doch Romy zwei Tage zuvor ihre schönen langen Haare geopfert, sie von einem "Freund" abschneiden lassen, um einmal bei ihm schaukeln zu dürfen. Der erste Zahn kam, der erste Zahn ging wieder, die Kindergartenzeit, Winter, die noch Winter waren ... hach ja, Erinnerungen ...

Jedenfalls habe ich die Fotos mittels Tintenstrahldrucker auf bedruckbare Baumwolle gebracht, die überschüssige Farbe ausgespült, den Stoff getrocknet und gebügelt. Jetzt sind die Fotos samt Decke ganz normal waschbar. Anschließend habe ich sie auf 80 x 150 cm großem Zeichenkarton so angeordnet, wie ich es mir vorstellte, und habe die anderen Teile der Decke drumherum gezeichnet, wie es mir gerade einfiel.

In die Mitte kam das schon gezeigte bestickte Leinen. Vorder- und Rückseite des Quilts habe ich getrennt voneinander mit jeweils 1 cm dickem Vlies abgesteppt. Die Vorderseite habe ich mit Holzherzen, Stickereien und kleinen Bildchen, Samtbändern und Häkelborten verziert.

Die Rückseite besteht aus dem gleichen gelben Stoff, den ich auch für die Vorderseite verwendet habe. Leider erscheint er auf dem Foto immer etwas zu grell, soviel Mühle ich mir auch beim Fotografieren gebe. Die Herzen habe ich mit der Bernina Aurora 440 Quilters Edition gesteppt. Diese Maschine ist mir sehr ans Herz gewachsen. Sie näht so ruhig und "dosiert".

Zum Schluss habe ich die Decke noch eingefasst und zur Erinnerung von einem richtigen Fotografen ablichten lassen. Die Bilder sind noch nicht fertig, deshalb müsst ihr hier mit meinen wenig professionellen Fotos vorlieb nehmen.
Ich kann nur sagen: so einen persönlichen Quilt zu nähen ist eine sehr emotionale Sache. Eine Zeitreise eben. Und ich bin ein bißchen traurig, daß er fertig ist. Damit ist irgendwie auch ein Abschnitt in meinem Leben abgeschlossen und sowas fühlt sich immer irgendwie komisch an.
Ich warte nun, daß der Zug mit Mädelchen drin ankommt. Und dann bin ich gespannt, ob ihr der Quilt gefällt. Damit verabschiede ich mich ins Wochenende und wünsche Euch zwei erholsame Tage.
Wir werden uns aufgrund der Entfernung zu ihrem Geburtstag nicht sehen, deshalb bekommt Romy ihr Geschenk schon jetzt. Es ist so persönlich, daß ich es ihr selbst geben und nicht mit der Post schicken möchte.
Es ist ...

eine Zeitreise in Romys Kindheit. Ein Fotoquilt im Format 75 x 140 cm, sehr kuschelig weich und verwendbar als Decke für ihr Baby.
Eine Vorlage hatte ich nicht. Ich habe ihre schönsten Kinderfotos gescannt, komplett schwarz-weiß gemacht und mit Sepiatönung bearbeitet. Diese Fotos habe ich verwendet:









Was mir da beim Fotos bearbeiten und Quilt nähen nicht alles wieder einfiel! Den Anfang machte ein Foto, auf dem Romy gerade 6 Wochen alt war. Und den Abschluss bildete ein Foto von der Einschulung, bei dessen Anblick ich heute noch hektische Flecken im Gesicht bekomme. Hatte doch Romy zwei Tage zuvor ihre schönen langen Haare geopfert, sie von einem "Freund" abschneiden lassen, um einmal bei ihm schaukeln zu dürfen. Der erste Zahn kam, der erste Zahn ging wieder, die Kindergartenzeit, Winter, die noch Winter waren ... hach ja, Erinnerungen ...

Jedenfalls habe ich die Fotos mittels Tintenstrahldrucker auf bedruckbare Baumwolle gebracht, die überschüssige Farbe ausgespült, den Stoff getrocknet und gebügelt. Jetzt sind die Fotos samt Decke ganz normal waschbar. Anschließend habe ich sie auf 80 x 150 cm großem Zeichenkarton so angeordnet, wie ich es mir vorstellte, und habe die anderen Teile der Decke drumherum gezeichnet, wie es mir gerade einfiel.

In die Mitte kam das schon gezeigte bestickte Leinen. Vorder- und Rückseite des Quilts habe ich getrennt voneinander mit jeweils 1 cm dickem Vlies abgesteppt. Die Vorderseite habe ich mit Holzherzen, Stickereien und kleinen Bildchen, Samtbändern und Häkelborten verziert.

Die Rückseite besteht aus dem gleichen gelben Stoff, den ich auch für die Vorderseite verwendet habe. Leider erscheint er auf dem Foto immer etwas zu grell, soviel Mühle ich mir auch beim Fotografieren gebe. Die Herzen habe ich mit der Bernina Aurora 440 Quilters Edition gesteppt. Diese Maschine ist mir sehr ans Herz gewachsen. Sie näht so ruhig und "dosiert".

Zum Schluss habe ich die Decke noch eingefasst und zur Erinnerung von einem richtigen Fotografen ablichten lassen. Die Bilder sind noch nicht fertig, deshalb müsst ihr hier mit meinen wenig professionellen Fotos vorlieb nehmen.
Ich kann nur sagen: so einen persönlichen Quilt zu nähen ist eine sehr emotionale Sache. Eine Zeitreise eben. Und ich bin ein bißchen traurig, daß er fertig ist. Damit ist irgendwie auch ein Abschnitt in meinem Leben abgeschlossen und sowas fühlt sich immer irgendwie komisch an.
Ich warte nun, daß der Zug mit Mädelchen drin ankommt. Und dann bin ich gespannt, ob ihr der Quilt gefällt. Damit verabschiede ich mich ins Wochenende und wünsche Euch zwei erholsame Tage.
Carola 16.05.2008, 17.23 | (9/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Textilatelier






