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in Tagen: 1423
Zwischenstand
Während aller Näherei und was sich sonst noch so tut (ich geb's zu, ich kann doch nicht so ganz von der Wolle lassen), tut sich auch beim Quilt so Einiges. Ein Teil liegt immer in Reichweite und wenn es sich zwischendurch ergibt, werden ein paar Stiche gequiltet.

Und so wächst er eben weiter. Und wächst ... und wächst ...
Und so wächst er eben weiter. Und wächst ... und wächst ...
Carola 30.05.2007, 09.40 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Textilatelier
Hose fertig, Rücken kaputt ...
Sie ist fertig - die Hose zur Cord-Tunika. Ganze 4 Tage habe ich daran herumgenäht, weil ich einfach immer wieder unterbrochen wurde und nie in die Pötte kam. Gestern habe ich es geschafft. Und weil die zukünftige Besitzerin schon schlief, wurde über eine Anprobe großzügig hinweggesehen. Paßt schon ... nun ja ... in einem halben Jahr ... oder im nächsten Sommer ...
Wie gesagt, ich zeige jetzt hier mal das Bild. Und wehe, ich höre da jemanden lachen!

Wie gesagt, ich zeige jetzt hier mal das Bild. Und wehe, ich höre da jemanden lachen!
Wie die Tunika zu lang. Ich könnte ja so tun, als müsste das so sein. Aber ich bin ehrlich und gebe zu, daß es eine 7/8-Hose werden sollte. Nun, dann mache ich aus der Not eine Tugend und behaupte mal ganz kühn, daß die Hose jetzt zu der ebenfalls zu lang geratenen Tunika passt. Immerhin, die Weite ist in Ordnung. Ich meine, so insgesamt ist da auch noch Luft, aber schön gleichmäßig, so daß sie nirgends kneift, wenn Isabelle reinwächst.
Auf jeden Fall bin ich trotzdem ganz stolz auf mich, denn ich habe bisher nur Latzhosen genäht. Und dafür ist sie doch ganz gut gelungen. Passt, wackelt und hat Luft. So. Jedenfalls weiß ich jetzt, worauf ich bei diesem Schnitt achten muss, wenn ich ihn gleich nochmal für ein anderes Kleinmädchen verwende.
Ach ja, heute früh um 5 Uhr musste ich nach einer schmerzvollen Nacht doch zu Tabletten greifen, denn ich mein Rücken schmerzte sehr und ich konnte in keiner noch so entspannten Position mehr liegen. Das ist die Quittung für exzessives Nähen...
Auf jeden Fall bin ich trotzdem ganz stolz auf mich, denn ich habe bisher nur Latzhosen genäht. Und dafür ist sie doch ganz gut gelungen. Passt, wackelt und hat Luft. So. Jedenfalls weiß ich jetzt, worauf ich bei diesem Schnitt achten muss, wenn ich ihn gleich nochmal für ein anderes Kleinmädchen verwende.
Ach ja, heute früh um 5 Uhr musste ich nach einer schmerzvollen Nacht doch zu Tabletten greifen, denn ich mein Rücken schmerzte sehr und ich konnte in keiner noch so entspannten Position mehr liegen. Das ist die Quittung für exzessives Nähen...
Carola 29.05.2007, 08.54 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Textilatelier
Das Kindchenschema ...
... hat sich die Natur ganz schön schlau ausgedacht. Großer Kopf, große Kulleraugen, kurze Beine - das mütterliche Liebhab-Gen springt an, kaum daß es des kleinen Tyrannen ansichtig wird.
"Ach guck mal, er spielt ja so schön!" ...

... ruft man gerade noch dem besten Papa des kleinen Tyrannen zu, während sich's Kindchen schon wieder auf den Weg macht, den gerade gedeckten Tisch abzuräumen. Während es höchst geschickt mit Messer und Gabel die Hunde trangiert und man schnell herzu springt, um das Schlimmste zu verhindern, reicht es immer noch für ein "Sonst ist er aber wirklich lieb. Und so putzig! Und überhaupt seinem Alter weit voraus."

Gleichzeitig den verschütteten Kakao aufzuwischen und dem besten Papa zu erklären, daß der liebste aller kleinen Jungen heute einen wirklich guten Tag hat, ist eine leichte mütterliche Übung. Auch daß sich der niedlichste aller Tyrannen währenddessen mit lautem "Neineineinein!" auf den Boden wirft, denn Kopf absichtlich gegen das Klavier schlägt und mitleidheischend dicke Kullertränen herauspresst, vermindert seinen unwiderstehlichen Charme noch nicht wesentlich.

Und wenn er es dann zum zweiten Mal geschafft hat, mit lautem Gebrüll seine Eltern zu überzeugen, ihn nochmal aus dem Bett zu holen (was umso einleuchtender ist, da er im Bett steht und stolz die volle Windel, die er sich gerade vom Popo gerissen hat, wie eine Fahne schwenkt) ... dann, ja dann hat man doch allen Grund, sich erschöpft von einem Sessel zum anderen zuzurufen "Er ist schon ein toller Junge. Und irgendwie wirklich lieb. Und überhaupt - schau mal, wie er guckt, man kann ihm gar nicht böse sein."
Euch allen schon mal ein schönes und vor allem erholsames Wochenende!
"Ach guck mal, er spielt ja so schön!" ...
... ruft man gerade noch dem besten Papa des kleinen Tyrannen zu, während sich's Kindchen schon wieder auf den Weg macht, den gerade gedeckten Tisch abzuräumen. Während es höchst geschickt mit Messer und Gabel die Hunde trangiert und man schnell herzu springt, um das Schlimmste zu verhindern, reicht es immer noch für ein "Sonst ist er aber wirklich lieb. Und so putzig! Und überhaupt seinem Alter weit voraus."
Gleichzeitig den verschütteten Kakao aufzuwischen und dem besten Papa zu erklären, daß der liebste aller kleinen Jungen heute einen wirklich guten Tag hat, ist eine leichte mütterliche Übung. Auch daß sich der niedlichste aller Tyrannen währenddessen mit lautem "Neineineinein!" auf den Boden wirft, denn Kopf absichtlich gegen das Klavier schlägt und mitleidheischend dicke Kullertränen herauspresst, vermindert seinen unwiderstehlichen Charme noch nicht wesentlich.
Und wenn er es dann zum zweiten Mal geschafft hat, mit lautem Gebrüll seine Eltern zu überzeugen, ihn nochmal aus dem Bett zu holen (was umso einleuchtender ist, da er im Bett steht und stolz die volle Windel, die er sich gerade vom Popo gerissen hat, wie eine Fahne schwenkt) ... dann, ja dann hat man doch allen Grund, sich erschöpft von einem Sessel zum anderen zuzurufen "Er ist schon ein toller Junge. Und irgendwie wirklich lieb. Und überhaupt - schau mal, wie er guckt, man kann ihm gar nicht böse sein."
Euch allen schon mal ein schönes und vor allem erholsames Wochenende!
Carola 25.05.2007, 09.01 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Plauderecke
Wieder auftauchen
Auch wenn es ein wenig still hier war, untätig bin ich nicht gewesen. Ich brauchte nur mal ein wenig Zeit, um meine Gedanken zu ordnen, Pläne neu auszurichten, mich von alten und überflüssigen Dingen zu befreien. Außerdem ein bißchen Frühjahrsputz hier, ein paar Umgestaltungen da ... dieses Jahr steht für mich irgendwie im Zeichen von (positiven) Veränderungen und neuen Richtungen. Aber wie auch immer, hier mein vorzeigbares Ergebnis: eine Tunika für Isabelle nach einem Roos-Schnitt (die Nummer habe ich gerade nicht im Kopf)

Wunderschöner, weicher Feincord (gehamstert hier), verziert mit hellblauem Samtband, Aufbügel-Blumen und einem dicken, fetten Juwelen-Klunker.

Dieser war übrigens ausdrücklich vom Kleinmädchen gewünscht und ließ sich unmöglich aufbügeln, obwohl dafür vorgesehen. Ich habe mir deshalb über eine Stunde lang die Finger wund gestochen, um ihn ordentlich zu befestigen.

Der Träger wird normalerweise durch das überdimensionale Knopfloch gezogen und geknotet. Bei Cordstoff wird dieser Knoten allerdings ein Riesen-Bommel, deshalb habe ich kurzerhand einen Knopf bezogen und angenäht. Gut, daß ich derlei Nützlichkeiten immer im Fundus habe.
Jetzt fehlt noch die 7/8-Hose. Die liegt schon zugeschnitten da und geht heute abend unter die Maschine. Diese Kombi ist übrigens der Probelauf für diesen Schnitt. Den hat sich nämlich ein anderes Kleinmädchen bestellt und ich wollte erstmal sehen, wie das Ergebnis so aussieht. Entgegen anderer Meinungen, daß Roos-Schnitte nämlich immer zu weit und zu kurz ausfallen, habe ich die Erfahrung gemacht, daß sie eher zu eng und zu lang sind. Diese Tunika ist jedenfalls eher als Kleid zu tragen. Aber egal, Isabelle gefällt sie sehr.
Wunderschöner, weicher Feincord (gehamstert hier), verziert mit hellblauem Samtband, Aufbügel-Blumen und einem dicken, fetten Juwelen-Klunker.
Dieser war übrigens ausdrücklich vom Kleinmädchen gewünscht und ließ sich unmöglich aufbügeln, obwohl dafür vorgesehen. Ich habe mir deshalb über eine Stunde lang die Finger wund gestochen, um ihn ordentlich zu befestigen.
Der Träger wird normalerweise durch das überdimensionale Knopfloch gezogen und geknotet. Bei Cordstoff wird dieser Knoten allerdings ein Riesen-Bommel, deshalb habe ich kurzerhand einen Knopf bezogen und angenäht. Gut, daß ich derlei Nützlichkeiten immer im Fundus habe.
Jetzt fehlt noch die 7/8-Hose. Die liegt schon zugeschnitten da und geht heute abend unter die Maschine. Diese Kombi ist übrigens der Probelauf für diesen Schnitt. Den hat sich nämlich ein anderes Kleinmädchen bestellt und ich wollte erstmal sehen, wie das Ergebnis so aussieht. Entgegen anderer Meinungen, daß Roos-Schnitte nämlich immer zu weit und zu kurz ausfallen, habe ich die Erfahrung gemacht, daß sie eher zu eng und zu lang sind. Diese Tunika ist jedenfalls eher als Kleid zu tragen. Aber egal, Isabelle gefällt sie sehr.
Carola 22.05.2007, 07.37 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Textilatelier
Woll-Krise
Ich geb's auf. Ungefähr 10mal habe ich verschiedene Sommerteile mit verschiedenen Garnen angestrickt, zum Teil halb fertig gestrickt ... und wieder aufgeribbelt. Irgendwie ist der Wurm drin. Mal gefällt mir das Muster dann doch nicht, mal ist das Garn nicht genehm ... keine Ahnung, was da los ist.
Eine Strick-Krise vielleicht? Ein wolliger Blackout? Nadelphobie?
Ich hab's satt. Bevor ich gar keine Wolle mehr sehen kann, habe ich jetzt alles Wollige aus meinem Gesichtsfeld verbannt und werde eine strickige Schaffenspause einlegen. Vielleicht tut das ja mal ganz gut. Und gibt wieder Schwung für Neues.
Inzwischen werde ich mich wohl eher mit Stoffen und Farben befassen. Wird auch höchste Zeit, denn Sommersachen für Groß und Klein zu nähen, wenn der Sommer vorbei ist, macht wenig Sinn. Im Moment übe ich mich noch in der leidigen Vorarbeit des Waschens und Bügelns der Stoffe. Aber das ist bald geschafft, Schnitte sind schon kopiert und dann kann's losgehen.
Ich hoffe doch sehr, daß mich dabei nicht genau so eine Schaffenskrise ereilt ...
Eine Strick-Krise vielleicht? Ein wolliger Blackout? Nadelphobie?
Ich hab's satt. Bevor ich gar keine Wolle mehr sehen kann, habe ich jetzt alles Wollige aus meinem Gesichtsfeld verbannt und werde eine strickige Schaffenspause einlegen. Vielleicht tut das ja mal ganz gut. Und gibt wieder Schwung für Neues.
Inzwischen werde ich mich wohl eher mit Stoffen und Farben befassen. Wird auch höchste Zeit, denn Sommersachen für Groß und Klein zu nähen, wenn der Sommer vorbei ist, macht wenig Sinn. Im Moment übe ich mich noch in der leidigen Vorarbeit des Waschens und Bügelns der Stoffe. Aber das ist bald geschafft, Schnitte sind schon kopiert und dann kann's losgehen.
Ich hoffe doch sehr, daß mich dabei nicht genau so eine Schaffenskrise ereilt ...
Carola 15.05.2007, 08.35 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Wollwerkstatt






