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Zuerst das Badezimmer:









Von links nach recht, oben nach unten:
Holzkatzen links vom Spiegel, ein Blick nach Oben, Holzbäume rechts vom Spiegel
zwei besondere Ketten (Silber-Rabe auf Zedernwurzel und Triskele aus Holunderholz), Fossilien vor dem Spiegel, Ecke über der Badewanne
der Thron des kleinen Prinzen, Badespaß für seine Majestät, ein gut gefüllter Wäschekorb.
So, das waren ein paar Einblicke in unser Badezimmer.
Der Nächste bitte ...
Carola 26.01.2008, 09.21 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Plauderecke
Connemara Blues ...

Ich mochte ihn sehr - seine Bücher, aber auch seine Art, über die Dinge zu sprechen, die ihn beschäftigten. John O'Donohue sagte "Die Seele der Menschen dürstet nach Schönheit; wir suchen sie in allem - in Landschaft, Musik, Kunst, Kleidung, Möbeln, Gärten, Freundschaft, Liebe, Religion und in uns selbst."
Die Amazon-Kurzbeschreibung zu seinem Buch "Connemara Blues" könnte treffender nicht sein:
Wo Steine Zeugen der Ewigkeit sind, Bäume Gefährten und Berge Tempel, da findet die menschliche Seele zurück zu ihrer ursprünglichen Verbundenheit mit der Natur. Die meditativen Verse des ›Connemara Blues‹ schöpfen aus der jahrtausendealten Weisheit der Kelten und tiefer religiöser Erfahrung. Sie erzählen von der großartigen Landschaft Connemaras, von Freundschaft, Liebe, Sehnsucht, Einsamkeit, wundersamen Begegnungen und der mystischen Einsicht in das Wesen der Dinge.
Der Lärm der Welt scheint für einen Moment zu verstummen , und es wird wieder möglich, auf die Stimmen der Natur und das Wispern der Erde zu lauschen, die feinen Regungen der menschlichen Psyche wahrzunehmen und längst verloren geglaubte Erinnerungen auftauchen zu lassen. Eine Sammlung wunderschöner Texte, die in die Stille und zu einem beglückenden Gefühl der Geborgenheit führen.
Zum Schluss noch ein Auszug aus einem anderen, ebenfalls wunderbaren Buch von John O'Donohue - aus "Anam Cara. Das Buch der keltischen Weisheit":
die Last auf deinen Schultern
unterträglich wird
und du strauchelst,
möge die Erde tanzen,
dir das Gleichgewicht wiederzugeben.
Und wenn deine Augen
hinterm grauen Fenster
zu Eis erstarren
und das Gespenst des Verlustes
sich in dich einschleicht,
möge ein Schwarm von Farben,
Tiefblau, Rot, Grün
und Azur, herbeikommen,
dich auf einer Au der Freude
aufzuwecken.
Wenn die Leinwand der currach*
des Denkens spröde wird
und ein Fleck Ozean
schwarz unter dir wächst,
möge ein Pfad gelben Mondlichts
sich über die Wellen legen
dich sicher ans Ufer zu führen.
Möge Nahrung der Erde dein sein,
möge Klarheit des Lichts dein sein,
möge das Wasser des Ozeans dein sein,
möge der Schutz der Ahnen dein sein.
Und möge ein sanfter
Wind diese Worte
der Liebe um dich schmiegen, wie einen
unsichtbaren Mantel,
der dein Leben behüten soll.
*irisches Fischerboot
Carola 25.01.2008, 14.47 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Plauderecke






