Rad der Zeit
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Ein Raben-Schatz

Die Krähe und der Rabe (Badb und Bran)

Die Krähe galt als schlechtes Vorzeichen, als Symbol für die irischen Kriegsgöttinnen Macha, Badb und Morrigan. Trotzdem wurde sie auch wegen ihrer Geschicklichkeit, Schläue und Entschlossenheit gerühmt. Sie bringt Weisheit und Wissen, das dem Hörer keineswegs immer angenehm sein muss. Als Gefährtin im Jenseits ist sie weise und kenntnisreich, machmal auch listig. Ebenso der Rabe. Er ist zwar der schreckliche Wanderer über die Schlachtfelder, galt aber auch als Orakelvogel und konnte gute und schlechte Vorzeichen geben.

aus "Keltischer Schamanismus" von John Matthews





Mir hat sich der Rabe als Krafttier regelrecht aufgedrängt. Immer wenn ich eine Gruppe dieser Vögel sah (meist waren es 3, die irgendwie die Aufmerksamkeit auf sich zogen), folgte eine Situation, in der besondere Vorsicht geboten war. Ich kann also über den Raben nur Gutes berichten. Außerdem habe ich einen besonderen Bezug zu Bäumen, deshalb entstand in diesem Fall eine Verbindung zwischen Beiden.

Wer wissen möchte, wessen Fantasie und künstlerischem Geschick ich dieses wunderschöne Schmuckstück zu verdanken habe (für die Meisten sicher unschwer zu erraten) - bitte Foto anklicken


Carola 19.01.2007, 08.03 | (3/2) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Plauderecke

Taufquilt Block 4: Anthurium

Ein Drittel der Quiltblöcke wären hiermit geschafft. Zum Quilten an sich bin ich noch nicht gekommen, denn das Vlies steckt noch in seiner großen Lieferkiste. Und diese große Lieferkiste wird momentan gebraucht, um Clemens den Weg zum Computertisch zu verbauen. Er findet Tasten faszinierend und weil er nun stehen kann, klimpert er auf allem herum, was eine Etage höher und für ihn jetzt erreichbar ist. Beim Klavier macht das nichts, aber wenn er im Internet surft und wahllos Webseiten öffnet, ist das eher schlecht. Nun, das Vlies muss jedenfalls noch ein bißchen in der Kiste bleiben, denn die verliert sonst an Gewicht und kann blitzschnell beiseite geschoben werden.




Anthurium

Ich benutze übrigens nicht gern Stecknadeln. Um die Applikation zu befestigen schneide ich kleine Stücke aus Applikationsvlies zu und bügele sie zwischen die Stoffe. Hält auch und ist nicht so schmerzhaft. Ich benutze dann nur noch 2 - 3 Nadeln, die immer mitwandern.


Carola 18.01.2007, 07.27 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Textilatelier

Sekttorte

Keiner von uns trinkt Sekt. Immer wieder bekommen wir aber welchen geschenkt. Um den Vorrat abzubauen, musste ich mir also etwas einfallen lassen. In dem Fall entstand gestern die

Sekttorte

Zutaten

Für den Teig:

125 Butter
250 g Mehl (Dinkelvollkorn)
125 g Zucker
1 Ei
1 Pk. Vanillezucker
2 TL Backpulver

Für den Belag:

6 - 7 mittelgroße Äpfel
1 Flasche Sekt (nicht zu trocken)
250 g Zucker
2 Pk. Vanillepuddingpulver
400 ml Schlagsahne
2 Pk. Sahnesteif
Puderzucker
Kakaopulver

Fett für die Form

Zutaten für den Teig verkneten, in eine runde Springform (26 cm) drücken, Teigrand hochziehen. Äpfel schälen, entkernen, in Spalten schneiden, auf dem Boden verteilen.

Sekt aufkochen, Puddingpulver mit wenig Wasser anrühren und zusammen mit dem Zucker in den heißen Sekt geben. Nochmals aufkochen, kurz abkühlen lassen, über die Äpfel gießen

Bei 180 ° C 90 Minuten backen. Kuchen erkalten lassen, über Nacht kühl stellen (damit die Füllung fest wird).



Schlagsahne aufschlagen, Sahnesteif und Puderzucker zugeben. Torte damit überziehen und mit Kakao bestreuen. Fertig.




Guten Appetit!


Carola 17.01.2007, 08.13 | (5/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Kulinarisches

Gute Freunde ...

... zu haben, ist ein wahrer Segen! Sie sind immer dann zur Stelle, wenn man sie am dringendsten braucht. Und sei es nur, um grummelige Stimmung mal zu vergessen und richtig zu lachen.

So geschehen gestern, als meine Stimmung auf dem absoluten Nullpunkt war. Da kam eine Mail aus Deutschlands tiefstem Süden und veranlasste mich zu schallendem Gelächter. Ich habe nämlich etwas gelernt. Einen mir bisher völlig fremden und vielseitig verwendbaren Ausdruck:

greißlige Schupfabrunzn (häßliche Frau, die im Schuppen pinkeln geht)

Neeeiiiin, dieser Ausdruck galt nicht mir! Aber ich finde, er ist in anderen Teilen Deutschlands sehr gut verwendbar, weil ihn sowieso keiner versteht. Und - man mag mir meine niederen Gelüste nachsehen - diesen Titel jemandem zu verleihen, hebt die Laune gleich ungemein!

Überhaupt, Dialekte ... eine Serie im Hessenfernsehen, bei der typisch hessische Begriffe erklärt wurden, löste bei meinem Mann einen gewissen Ehrgeiz aus, mir "Hessisch" beibringen zu wollen. Abgesehen von einigen Begriffen, die für einen sächsischen Mund unaussprechlich erscheinen, weiß ich nun immerhin, daß das "Schwein" eine "Wutz" ist. Aber wie ist das im täglichen Sprachgebrauch? Kauft man an der Fleischtheke "Wutzfleisch"? Oder wird man wohl ausgelacht, wenn man "gehackte Wutz" verlangt? Schwierig, schwierig ...

Aber seit ich mir ab und zu "Hessen a la carte" anschaue, das aus dem hiesigen "Lebendigen Museum" gesendet wird, kann ich sogar die Südhessen schon viel besser verstehen. Wobei ich nun bei den typisch hessischen Gerichten angekommen wäre. Auch da kann ich mich mit einigen Speisen so gar nicht anfreunden. Sie erscheinen meinem sächsischen Gaumen gar zu fremdländisch...



Carola 16.01.2007, 08.59 | (4/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Plauderecke

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