Rad der Zeit
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Apfelmus und Reibekuchen

Es herbstelt. Clemens und ich haben fleissig Äpfel und Birnen zu Mus verarbeitet. Er mag gern Eierkuchen mit Apfelmus. Ein bißchen Vorrat kann also nicht schaden. Zum Probieren haben wir uns für Reibekuchen entschieden.



Zutaten für 3 Personen:

ca. 10 mittelgroße Kartoffeln
Salz, Pfeffer
1 große Zwiebel
1 Ei
Mehl
Öl

Kartoffeln grob reiben, mit Salz und Pfeffer würzen. Gewürfelte Zwiebel und Ei unterrühren. Mit einigen EL Mehl bestäuben, bis alles bedeckt ist. Unterrühren. Portionsweise in reichlich Öl ausbacken. Überschüssiges Öl auf Küchenkrepp aufsaugen lassen. Gleich servieren, dann sind die Reibekuchen noch schön knusprig.

Wir haben sie mit unserem Apfelmus probiert und beides für sehr lecker befunden.


Carola 08.09.2010, 15.17 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Kulinarisches

Fest der Begegnung und Blumenkorso 2010

Man könnte meinen, ganz Bad Wildungen war auf den Füßen beim diesjährigen Fest der Begegnung. Clemens und ich haben uns heute den Höhepunkt, den Blumenkorso, angeschaut.



Unzählige fleissige Hände haben die märchenhaften Festwagen mit tausenden von Blumen geschmückt.



Was für eine Arbeit! Und was für eine Augenweide!



Zwischen den Festwagen immer wieder Musik- und Tanzgruppen.



Eine tolle Stimmung. Ein wirklich schönes Fest.



Noch ist es ja nicht vorbei, geht noch bis heute abend. Aber wir sind fußlahm und schlenderten dann doch etwas früher wieder nach Hause.



Wie passend, dass der Spätsommer sich nochmal von seiner schönsten Seite gezeigt hat.

Carola 05.09.2010, 17.42 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Regionales

Lama

Zugegeben, das graue Alpaka spinnt sich wunderbar. Aber es ist eben grau. Und viel davon. Also auf Dauer laaaangweilig. Da musste mal etwas anderes zwischendurch aufs Rad. Meine Wahl fiel auf ca. 100 g Lama, noch gar nicht allzu lang in den Vorräten gereift, in weiß und graubraun. Also gewaschen, getrocknet und ab aufs Rad ...



Fast hätte ich's vergessen: vorher noch über den Wollkamm. Der ist bestens geeignet für Fasern, die man auch aus der Flocke spinnen könnte. So wie Alpaka oder eben Lama. Kardieren ist nicht wirklich nötig, aber es spinnt sich schon besser, wenn die Fasern schön nebeneinander liegen.



Ursprünglich war die Idee, das Lama mit Kidmohair zu verzwirnen. Aber irgendwie sind meine Finger und Kidmohair momentan inkompatibel. Also Regal und Kisten durchwühlt und eine prima Alternative gefunden: ein Vlies aus 80 % Alpaka, 10 % Maulbeerseide und 10 % Angora. Wunderbar zu spinnen und kuschelweich.



Das Sonata ist schon umgerüstet auf den Jumbo-Flyer, groß genug für 100-Gramm-Stränge. Und wenn die zweite Spule fertig ist, zwirne ich die beiden zusammen auf die große Spule (gut, auch in Ermangelung freier kleiner Spulen ... irgendwie herrscht bei mir chronischer Spulenmangel oder -schwund. 12 Spulen sind aber auch wirklich wenig!).

Carola 28.08.2010, 11.49 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Wollwerkstatt

Superwash-Woll-Woche

Diese Woche stand bei mir im Zeichen der Superwash-Wollen. Die letzten Kammzüge sind heute dran, andere wehen noch draußen auf der Leine, die meisten sind fertig.






Das schöne Wetter werde ich am Wochenende nicht nur zum Färben nutzen. Auch der Garten ist dran. Und ein paar Möbel ziehen zu einer Freundin um, nicht mal eben um die Ecke, sondern 150 Kilometer gen Norden. Clemens hat  schon angemeldet, dass er Cookies backen will. Und die Überreste eines ausgeräucherten Wespennestes wollen beseitigt werden. Langeweile wird also am Wochenende nicht aufkommen.

Carola 21.08.2010, 09.03 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Farbtopf

Feriencamp Usedom 2010

Die Ferien neigen sich dem Ende zu, 's Töchterchen ist letzte Nacht wieder eingeflogen, hatte jede Menge neuer Erfahrungen im Gepäck und viel zu erzählen. Schon seit 3 Jahren reist sie recht unerschrocken mit der Bahn kreuz und quer durchs Land. In diesem Jahr nun tat sie einen Schritt weiter in Richtung Selbständigkeit.



Vor 10 Tagen packte sie ihre Sachen und machte sich gemeinsam mit der Freundin auf den Weg ins Jugendcamp. Der Reisebus fuhr festgelegte Stationen an, von den Begleitern wurden die Abenteuerlustigen eingesammelt und ab ging es nach Trassenheide (Usedom).



Für die 7- bis 14jährigen war alles perfekt organisiert, keine Wünsche blieben offen.Während das Wetter hier zu Hause eher durchwachsen daherkam, konnte man an der See noch den Sommer genießen.



Was soll ich sagen: wenn ein anspruchsvoller Teenie begeistert ist von den unzähligen Freizeitangeboten, das Essen für sehr gut befindet, ebenso die Unterkunft, wenn er von den 10 Tagen an der See schwärmt, neue Freunde gefunden hat und im nächsten Jahr unbedingt wieder hin will, dann muss es wohl wirklich toll gewesen sein!



Auf diesem Wege ein Dankeschön an die Organisatoren und die Betreuer. Es ist schön, sein Kind glücklich und in guten Händen zu wissen.


Carola 13.08.2010, 18.00 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Plauderecke

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